Gedenken an den Protest von Frauen
Am 8. März ist Internationaler Frauentag. An diesem Tag geht es um den Einsatz und Kampf für Frauenrechte. Warum er an genau diesem Datum gefeiert wird, lässt sich nicht eindeutig sagen. Aber er sollte schon immer den Protest und politischen Einsatz von Frauen und Arbeiterinnen ehren. Die Idee eines weltweiten Frauentags gibt es schon über 100 Jahre. Der Vorschlag kam 1910 von der deutschen Politikerin Clara Zetkin und ihrer Mitstreiterin nach Europa. In den ersten Jahren wurde er noch an verschiedenen Tagen gefeiert. 1975 haben die Vereinten Nationen (UN) den 8. März offiziell zum Frauentag erklärt.
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Eine Ausstellung zum Thema "Damenwahl" in Frankfurt erinnert mit einem Plakat an die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen auf dem Frauentag 1914.
Demonstrieren für Gleichberechtigung
Bis heute demonstrieren Frauen weltweit an diesem Tag für mehr Gleichberechtigung. Sie fordern die Abschaffung von Diskriminierung, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt oder besseren Schutz von Frauen vor Gewalt. In vielen Ländern der Erde können die Frauen von solchen Rechten nur träumen. Aber auch in Deutschland gehen Frauen am Weltfrauentag auf die Straße. Denn auch wenn die Gleichberechtigung als Grundsatz in unserer Verfassung, dem Grundgesetz, festgeschrieben ist: In Wirklichkeit ist das noch nicht überall so.
Übrigens: Seit 2019 ist der 8. März in Berlin ein gesetzlicher Feiertag.