Es war an einem Sonntag...
... nicht an irgendeinem Sonntag, sondern am Ostersonntag vor 304 Jahren, im Jahr 1722, als eine niederländische Expedition im Südpazifik eine Insel entdeckte. Sie lag rund 4.000 Kilometer vom heutigen Chile entfernt. Da es der Ostersonntag war, nannten die europäischen Seeleute sie „Osterinsel“. Eigentlich hat sie den Namen Rapa Nui. So nannten die Einheimischen ihre Insel. Über die frühen Bewohner/-innen der Insel wird bis heute gerätselt.
Geheimnisvolle Kultur
Besonders berühmt sind die fast zehn Meter hohen Steinfiguren, die meist nur Kopf, Arme und Oberkörper haben. Warum sie aufgestellt wurden, weiß man nicht genau.
Es gibt noch eine weitere Besonderheit der Insel: Rapa Nui war weit und breit die einzige Insel, auf der die Menschen geschrieben haben. Immer wieder haben in den letzten Jahren Forscherinnen und Forscher versucht, mit nachgebauten Flößen herauszufinden, woher die Menschen gekommen sind, die diese Kultur auf der Insel geschaffen haben. Aber bis heute ist das ein ungeklärtes Geheimnis. Rapa Nui, die „Osterinsel“, gehört heute zu Chile.
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Die berühmten Steinfiguren der Osterinsel