Hallo Wow, von einer Sozialphobie (das ist die deutsche Übersetzung des Wortes) spricht man, wenn Menschen Angst davor haben, in der Öffentlichkeit aufzutreten oder sich der allgemeinen Aufmerksamkeit auszusetzen. Hier im Hier im politischen Kinderlexikon von Hanisauland können wir das nicht ausführlich erklären. Schau doch mal auf die Seiten von Frag Finn.
Hallo Markus Hebelmeier, mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entstanden eine Reihe sozialer Probleme. Dazu gehörten die Massenarmut in weitem Teilen Europas, die schlechten hygienischen Zustände in den rapide wachsenden Städten oder auch die Ungerechtigkeit im Verhältnis zwischen den reichen Fabrikbesitzern und den Arbeitern in den Fabriken. Diese sozialen Probleme wurden mit dem Begriff „Soziale Frage“ zusammengefasst. Im lLauf des 19. und 20. Jahrhunderts wurden viele dieser Probleme erfolgreich angegangen und gelöst. Darum ist heute auch nicht mehr von einer sozialen Frage die Rede. Das heißt aber nicht, dass Staat und Gesellschaft nicht weiter daran arbeiten müssen, soziale Probleme zu bearbeiten und die Gesellschaft sozialer zu machen.
Hallo gossip_girl, "Soziale Frage" ist tatsächlich ein zeitgenössischer Begriff aus der Mitte des 19. Jahrhundert. Als "Soziale Frage" wurden die vielen sozialen Probleme bezeichnet, die es damals in Deutschland als Folge der Industriellen Revolution gab.
Hallo Lan, die soziale Frage in der Mitte des 19. Jahrhunderts brachte in der Politik wichtige Reformen und Neuerungen hervor. Grundsätzlich galt, dass sich die Staaten jetzt in immer stärkerem Maße für soziale Probleme interessieren und engagieren mussten. Zu den frühen Maßnahmen gehörten Gesetze gegen Kinderarbeit und Frauenarbeit, Hygieneprogramme zur Verbesserung der Lebensumstände in den Industriestädten oder die Einführung der Sozialversicherung im Deutschen Reich in den 1880er Jahren. Auch andere gesellschaftliche Gruppen wie die Kirchen oder die Gewerkschaften halfen, die Soziale Frage in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Griff zu bekommen. Eine einzelne Maßnahme, die entscheidend zur Lösung der Sozialen Frage beigetragen hat, hat es also nicht gegeben.
Hallo Kartoffel, der Beitrag erschien im Lexikon von Hanisauland 2009. Die aktuelle Fassung des Artikels stammt aus dem Jahr 2023.
Hallo Carla, wir können dies hier auf der Kinderseite von HanisauLand nicht ausführlich erklären. Aber ein Aspekt ist in jedem Fall, dass in der christlichen Soziallehre der Glaube an Gott wesentlich ist und somit alle Menschen als Kinder Gottes mit gleicher Würde und Bedeutung angesehen werden. Im Marxismus wird Religion abgelehnt. Zum Marxismus findest du hier viele Infos.
Hallo Elfantchen, Wilhelm Marx war ein deutscher Politiker, der vor allem in der Zeit der Weimarer Republik eine große Rolle spielte. Er gehörte dem Zentrum an, einer katholischen Partei. Er war mehrere Male Reichskanzler und hatte auch andere einflussreiche politische Ämter inne. Auf dieser Seite des Deutschen Historischen Museums kannst du ihn ein bisschen besser kennen lernen.
Hallo tuzzzz, die Mitte des 19. Jahrhunderts war die Hochzeit einer unkontrollierten industriellen Entwicklung. Viele Menschen zogen vom Land in die Städte auf der Suche nach Arbeit. In den Städten fehlte Wohnraum, die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal. Die Fabrikbesitzer konnten die Löhne nach Belieben festlegen, weil so viele Menschen Arbeit suchten. Das führte zu einer Massenverarmung der Bevölkerung. Die große Zahl der gleichzeitig auftretenden sozialen Probleme führte zur verstärkten Wahrnehmung dieser Probleme durch die bürgerliche Gesellschaft. Die „soziale Frage“ wurde als politische und gesellschaftliche Aufgabe erkannt.
Hallo trghhhhh, das größte Problem der Sozialversicherungen ist die Sicherstellung ihrer Finanzierung. In den letzten Jahren sind vor allem die Kosten für die Krankenversicherung und für die Pflegeversicherung stark gestiegen. Aber die Zahl der Beitragszahler/innen geht zurück, während die Zahl der Leistungsempfänger/innen steigt. Ob das System der Finanzierung der Sozialversicherung aus den Sozialabgaben auf Dauer funktionieren kann, wird darum viel diskutiert.
Hallo Lulu, zu den frühen Lösungsansätzen der Sozialen Frage zählen sozialutopische Projekte wie die Industriegemeinde New Lanark des Unternehmers Robert Owen. Er errichtete auf dem Gelände seiner Fabrik Wohnungen für die Arbeiter, Schulen für die Kinder der Arbeiter und andere soziale Einrichtungen. Das Leben in New Lanark war für die dort lebenden Arbeiter natürlich viel besser als das Leben in einer der typischen Industriegemeinden der Zeit. Als Lösung für das Massenelend und die große Armut, die die Industrialisierung mit sich brachte, waren solche Einzelprojekte aber nicht geeignet.
Hallo maximilian, oben in unserem Artikel zur sozialen Frage im 19. Jahrhundert haben wir das knapp erklärt. Lest dort bitte einmal nach. Wenn ihr dann noch eine spezielle Frage habt, könnt ihr uns gerne noch einmal schreiben.
Hallo Lelesmile21, als Vormärz wird die Zeit zwischen 1815 und dem Ausbruch der europäischen Revolutionen 1848 bezeichnet. Diese Epoche war gekennzeichnet von einer Wiederherstellung der Macht der Fürsten nach der Herrschaft Napoleons in Frankreich und großen Teilen Europas. In vielen Ländern forderten die Menschen in dieser Zeit mehr Freiheit und das Recht, politisch mitbestimmen zu können. Aus Angst, ihre Macht einzubüßen, ließe die Herrschenden diese Forderungen immer brutaler unterdrücken. Doch der Freiheitswille der Menschen war nicht mehr auf Dauer zu bändigen. Dein Geschichtsbuch weiß sicher noch viel mehr über die Zeit des Vormärz.
Hallo Lala , die soziale Frage in der Mitte des 19. Jahrhunderts brachte in der Politik wichtige Reformen und Neuerungen hervor. Grundsätzlich galt, dass sich die Staaten jetzt in immer stärkerem Maße für soziale Probleme interessieren und engagieren mussten. Zu den frühen Maßnahmen gehörten Gesetze gegen Kinderarbeit und Frauenarbeit, Hygieneprogramme zur Verbesserung der Lebensumstände in den Industriestädten oder die Einführung der Sozialversicherung im Deutschen Reich in den 1880er Jahren.
Hallo Marcus, die Soziale Frage war ein Phänomen der frühen Industrialisierung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit entstand eine Fülle sozialer Probleme, die unter dem Begriff der "Sozialen Frage" zusammengefasst wurden. Heute gibt es diese Massierung der Probleme und die damit verbundene Verelendung großer Teile der Bevölkerung nicht mehr. Es gibt aber neue soziale Probleme, beispielsweise die Wohnungsnot vor allem in den Städten oder das große Problem der schlecht bezahlten Tätigkeiten. Die Zunahme solcher Jobs in den letzten zwei Jahrzehnten ist ein großes Probleme für die aktuelle Arbeitsmarktpolitik. Manche Leute sprechen deswegen in diesem Zusammenhang auch von der "Neuen Sozialen Frage".
Hallo Wasia, die ersten Sozialversicherungen wurden unter dem Reichskanzler Otto von Bismarck in den Jahren 1883, 1884 und 1889 eingeführt. Es wollte dadurch die Arbeiter für sich gewinnen. Später kamen noch weitere Versicherungen dazu. Genaueres kannst du in unserem Artikel "Sozialversicherungen" hier im Lexikon lesen.
Hallo Blub, „soziale Frage“ war ein Begriff, mit dem im 19. Jahrhundert die großen gesellschaftlichen Probleme bezeichnet wurden, die durch die Industrialisierung entstanden waren. Dazu zählten die große Armut der Bevölkerung, Hunger und schlechte Wohnverhältnisse, die Arbeitsbedingungen in den Fabriken oder auch die große soziale Ungerechtigkeit. Die soziale Frage führte zu vielen Diskussionen und brachte Lösungen hervor, die noch heute für unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft wichtig sind. Dazu zählten die Sozialgesetzgebung, die Entstehung der Gewerkschaften oder die Vorstellung, dass wirtschaftliches Wachstum allen Menschen zu Gute kommen muss. Lies dazu doch auch einmal unseren Artikel zu diesem Thema hier im Lexikon von HanisauLand.
Hallo Hans , die soziale Frage betraf vor allem die Arbeiterschaft in den Industriestädten. Hier war das Elend in den ersten Jahrzehnten der Industrialisierung besonders groß. Viele Arbeiter waren auf der Suche nach Arbeit und mussten in den Fabriken oft katastrophale Arbeitsbedingungen ertragen. Auch die Enge der Häuser, Schmutz und Krankheiten als Folge mangelhafter hygienischer Zustände betrafen in erster Linie die ärmere Bevölkerungsschicht, also die Industriearbeiter und ihre Familien.
Hallo Troll lol , lies mal bitte, was wir unten bei euren weiteren Fragen auf eine ähnliche Frage von Hans geschrieben haben.
Hallo Troll lol, die Soziale Frage entstand als Folge der Industrialisierung und der Urbanisierung zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Industrialisierung setzte in Deutschland um 1830 ein.
Hallo honeyloop, eine Folge der industriellen Revolution im frühen 19. Jahrhundert war das Entstehen der sogenannten Sozialen Frage. Damit wurden zu dieser Zeit die großen sozialen Probleme bezeichnet, die das Entstehen der Industriestädte und die Ausbreitung der Fabrikarbeit mit sich gebracht hatten. Dazu zählten die große Armut großer Teile der Bevölkerung, das enge Zusammenleben in überfüllten Wohnungen und Städten, Hygieneprobleme und Infektionskrankheiten, ungerechte Arbeitsverträge, schlechte Arbeitsbedingungen und miserable Bezahlung der Arbeitenden, Kindern- und Frauenarbeit und vieles mehr. Im Lauf des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gab es viele Ansätze, diese sozialen Probleme zu lösen und dadurch bessere Lebensbedingungen für die Menschen zu schaffen. Aus diesen Lösungsansätzen hat sich der moderne Sozialstaat entwickelt, wie wir ihn heute kennen.
Hallo lol2005, mit diesem Begriff werden die sozialen Probleme bezeichnet, die es in Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Folge der Industriellen Revolution gab. Wir haben das in unserem Lexikonartikel "Soziale Frage" ausführlich erklärt. Für viele Menschen zu dieser Zeit war es klar, dass diese Zustände nicht dauerhaft hingenommen werden durften. So entwickelten sich viele Lösungsvorschläge für diese Probleme. Diese Vorschläge kamen von Privatpersonen und von wohltätigen Vereinen, von den Kirchen und dann auch vom Staat wie beispielsweise die Sozialversicherungen. Die Gründe für diesen Einsatz gegen die sozialen Probleme der Zeit waren sehr unterschiedlich. Dabei spielten Vorstellungen von der sozialen Verantwortung des Staates gegenüber seinen Bürgern eine große Rolle. Aber auch die Angst vor einer Revolte der Armen oder einem politischen Siegeszug der Sozialisten spielte eine Rolle bei der Einführung sozialerpolitischer Maßnahmen durch den Staat.
Hallo Tim, der Anstieg der Reallöhne in den letzten Jahrzehnten des Deutschen Kaiserreichs hatte viele Gründe. Ein Grund war der Aufstieg der Gewerkschaften. Als Teil der Arbeiterbewegung bildeten sie eine schlagkräftige Kraft gegen die Macht der Industrie. 1891 gab es einen großen Streik der Buchdrucker, dieser endete aber mit einer Niederlage der Arbeiter. Mindestens ebenso wichtig war aber die positive wirtschaftliche Entwicklung seit der Gründung des Kaiserreichs. Obwohl oft von einer großen Krise in den Jahren nach 1873 gesprochen wird, wurde Deutschland in diesen Jahrzehnten zur führenden Industriemacht der Welt. Dadurch verbesserten sich auch die Einkommenschancen und die Lebensbedingungen der Arbeiter und Angestellten. Bismarck wurde übrigens 1890 von Kaiser Wilhelm II. entlassen. Mit den von dir genannten Entwicklungen hatte er also nichts mehr zu tun.
Hallo lul, als soziale Frage wurde im 19. Jahrhundert die Vielzahl der sozialen Probleme bezeichnet, die in der Folge der schnellen Industrialisierung und Verstädterung entstanden waren. Dazu zählt die massenhafte Verarmung der Industriearbeiter, die Wohnungsnot, die Verschlechterung der hygienischen Zustände in den Städten und die wachsende Ungleichheit zwischen den sozialen Schichten. Diese Vielfalt an Problemen ließ sich nicht durch ein Gesetz oder eine Reform lösen. Darum wurde eine große Zahl an Antworten auf die soziale Frage in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erprobt. Erst der wirtschaftliche Aufschwung seit den 1870er Jahren aber brachte eine wirkliche Entspannung der Lage. In deinem Geschichtsbuch findest du dazu sicher weitere Informationen.
Hallo sweetwiezwiebel, was im 19. Jahrhundert als "Soziale Frage" bezeichnet wurde, ist heute nicht mehr aktuell. Damals sind zur Lösung der sozialen Frage, wie wir sie oben als Folge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts beschrieben haben, viele Schritte unternommen worden. Aber es gibt auch immer wieder neue Probleme, die heute häufig als "Neue Soziale Frage" bezeichnet werden. Wirtschaftliche Krisen wie die Finanzkrise oder die durch die aktuelle Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Probleme können neue soziale Herausforderungen hervorbringen. Das führt in aller Regel auch zu Problemen in der Arbeitsmarktpolitik, beispielsweise wenn sehr schnell viele Arbeitsplätze wegfallen oder Firmen ihre Arbeitnehmer nur durch Kurzarbeit, Lohnverzicht oder andere Maßnahmen halten können.
Hallo 420pinki, zur Lösung der Sozialen Frage, wie wir sie oben als Folge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts beschrieben haben, sind viele Schritte unternommen worden. Diese "alte" Soziale Frage war eine unmittelbare Folge der schnellen Industrialisierung mit ihren Folgen wie der Verarmung großer Teile der Bevölkerung, der Verstädterung oder der Ausbeutung der Arbeiter in den Fabriken. Heute sind diese Probleme zum Glück nicht mehr in diesem Maßstab vorhanden. Aber es gibt auch immer wieder neue Probleme, die heute häufig als "Neue Soziale Frage" bezeichnet werden. Wirtschaftliche Krisen wie die Finanzkrise oder die durch die aktuelle Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Probleme können neue soziale Herausforderungen hervorbringen. Das führt in aller Regel auch zu Problemen in der Arbeitsmarktpolitik, beispielsweise wenn sehr schnell viele Arbeitsplätze wegfallen oder Firmen ihre Arbeitnehmer nur durch Kurzarbeit, Lohnverzicht oder andere Maßnahmen halten können.
Hallo Natalie, die Soziale Frage, die in der Zeit der frühen Industrialisierung entstand, wurde im Lauf des 19. Jahrhunderts weitgehend gelöst. Eine große Rolle spielten dabei soziale Reformen wie die Einführung der Sozialversicherungen oder die Entstehung der freien Wohlfahrtspflege. Diese Entwicklungen sind auch heute noch wichtige Pfeiler unseres Sozialstaats. Heute wird auch immer wieder von der (neuen) sozialen Frage gesprochen, beispielsweise mit Blick auf die aktuelle Wohnungsknappheit oder die Beschäftigen im Mindestlohnsektor. Mit den sozialen Missständen, wie sie im 19. Jahrhundert herrschten, und der Massenarmut jener Zeit kann man die heutigen Probleme aber nicht vergleichen.
Hallo Eva, für die Menschen wurde die Arbeit einfacher, denn jetzt erledigten Maschinen schwere Arbeiten, die man vorher von Hand machen musste. Mindestens ebenso spürbar waren aber die Nachteile für die Arbeiter/innen. Sie mussten jetzt in großen Fabriken arbeiten, in riesigen Werkhallen und unter schlechten Sicherheitsbedingungen. Die Fabriken waren auch nicht mehr da, wo die Menschen lebten, sondern sie entstanden zunehmend in den Industriestädten, so dass die Arbeiter/innen gezwungen waren, dorthin zu ziehen. Maschinenarbeit war auch viel stärker geregelt als die bis dahin gewohnte Arbeit. Die Arbeiter/innen mussten sich an den Maschinen orientieren, Pausen und die Arbeitszeiten waren fest vorgeschrieben. Nicht zuletzt spürten die Menschen, dass sie oft überflüssig waren und ihre Arbeitskraft gar nicht mehr gebraucht wurde.
Hallo Bella, zur Lösung der sozialen Frage, wie wir sie oben als Folge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts beschrieben haben, sind viele Schritte unternommen worden. Die großen Aufgaben der sozialen Reform wie die Bekämpfung der Massenarbeit, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Fabriken oder der Lebensbedingungen in den Städten, wurden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erledigt. Aber es gibt auch immer wieder neue Probleme, die heute häufig als "Neue Soziale Frage" bezeichnet werden. Dazu gehört heute beispielsweise die Wohnungsfrage, also das Problem des knappen bezahlbaren Wohnraums vor allem in den großen Städten. Auch wirtschaftliche Krisen wie die Finanzkrise oder die durch die aktuelle Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Probleme können neue soziale Herausforderungen hervorbringen. Das führt in aller Regel auch zu Problemen in der Arbeitsmarktpolitik, beispielsweise wenn sehr schnell viele Arbeitsplätze wegfallen oder Firmen ihre Arbeitnehmer nur durch Kurzarbeit, Lohnverzicht oder andere Maßnahmen halten können.
Hallo LOLA, mit der Industrialisierung veränderten sich die Lebensverhältnisse der Menschen grundsätzlich. Viele mussten auf der Suche nach Arbeit vom Land in die schnell wachsenden Industriestädte flüchten. Dort lebten sie unter beengten und häufig extrem unhygienischen Verhältnissen. Arbeit gab es vor allem in den neu entstandenen Fabriken, in denen es lange Arbeitszeiten, wenig Pausen und strenge Regeln gab. Oft fanden die Menschen keine feste Arbeit, sondern mussten sich als Tagelöhner durchschlagen und jeden Tag von neuem auf Arbeitssuche begeben. Auch Kinder und Frauen mussten in der Industrie arbeiten, um etwas zum Lebensunterhalt der Familien beizutragen. Schaut doch mal in dein Geschichtsbuch, da findest du sicher auch Informationen zur Veränderung der Lebenswelt der Menschen im 19. Jahrhundert durch die Industrialisierung.
Hallo Kira, danke für die nette Rückmeldung! Viel Erfolg für deine Geschichte-LEK!
Hallo luna, für die Lösung der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert wurden viele und ganz unterschiedliche Lösungsansätze entwickelt. Dazu gehört die staatliche Sozialpolitik der 1880er Jahre mit der Einführung der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung. Auch auf der Ebene der Städte und Kreise wurde das System der sozialen Fürsorge seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer weiter ausgebaut. Wichtig waren auch die Rolle der Gewerkschaften als Vertreter der Rechte der Arbeitnehmer oder die vielfältigen Versuche auf kirchlicher Seite, zur Beseitigung des sozialen Elends beizutragen. Ein sehr bekanntes Beispiel ist hier die Jugendfürsorge im "Rauhen Haus" des Pastors Wichern in Hamburg. Auch die radikalen Vorschläge zur Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch Karl Marx zählen zu den Lösungsansätzen der Sozialen Frage. Schau doch mal auf die Seite des Deutschen Historischen Museums www.dhm.de/lemo, da findest du viele weitere Hinweise zu deiner Frage. Auch in deinem Geschichtsbuch wird dazu sicher einiges stehen.
Hallo Ben, auch im 19. Jahrhundert gab es Umweltverschmutzung. Die Fabriken bliesen ihre Abgase ungefiltert in die Luft, Abwässer wurden in den nächsten Fluss geleitet und in den Straßengräben lief das Blut aus den Schlachtereien offen herum. Darüber gesprochen wurde damals auch schon, aber noch längst nicht so viel wie heute. Nach und nach entstanden dann im Zeitalter der Industrialisierung erste Gesetze, die die Verschmutzung der Umwelt eingrenzen sollten. Heute gibt es viele Gesetze und die Umweltverschmutzung ist nicht so deutlich sichtbar wie im 19. Jahrhundert. Aber in Wirklichkeit belastet unsere Zeit die Umwelt viel viel schlimmer als es in früheren Zeiten der Fall war.
Hallo Carosofia, zur sozialen Frage, wie sie als Folge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts entstand, haben wir oben in unserem Artikel einiges geschrieben. Auch zur Lösung dieser sozialen Probleme findest du dort Informationen. Aber es gibt auch immer wieder neue Probleme, die heute häufig als "Neue Soziale Frage" bezeichnet werden. Wirtschaftliche Krisen wie die Finanzkrise oder die durch die aktuelle Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Probleme können neue soziale Herausforderungen hervorbringen. Das führt in aller Regel auch zu Problemen in der Arbeitsmarktpolitik, beispielsweise wenn sehr schnell viele Arbeitsplätze wegfallen oder Firmen ihre Arbeitnehmer nur durch Kurzarbeit, Lohnverzicht oder andere Maßnahmen halten können. Auch die wachsende Wohnungsnot vor allem in großen Städten wird heute oft als eine neue Form der sozialen Frage beschrieben. Wirklich vergleichen kann man die Lebensbedingungen der Arbeiterfamilien im 19. Jahrhundert allerdings nicht mit der Situation heute. Der Sozialstaat und die Soziale Marktwirtschaft tragen sehr wirkungsvoll dazu bei, dass ähnliche soziale Missstände heute nicht mehr vorstellbar sind.
Hallo Franka, es waren vor allem Wissenschaftler und Vertreter/innen der Kirchen, die sich Gedanken zur Lösung der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert machten. Dazu zählen der Volkswirtschaftler Gustav Schmoller, der Mediziner Rudolf Virchow, der Pfarrer Johann Hinrich Wichern oder die Hamburger Philanthropin Amalie Sieveking. Im späten 19. Jahrhundert wurde die Frauenbewegung immer wichtiger bei der Lösung der Sozialen Frage. Alice Salomon, Gertraud Bäumer oder Helene Lange spielten dabei eine wichtige Rolle. In deinem Geschichtsbuch und auch auf der Seite des Deutschen Historischen Museums www.dhm.de/lemo findest du sicher Informationen zu den genannten Personen.
Hallo malti, als soziae Frage wurde im 19. Jahrhundert die Vielzahl der sozialen Probleme bezeichnet, die in der Folge der schnellen Industrialisierung und Verstädterung entstanden waren. Dazu zählt die massenhafte Verarmung der Industriearbeiter, die Wohnungsnot, die Verschlechterung der hygienischen Zustände in den Städten und die wachsende Ungleichheit zwischen den sozialen Schichten. Oben in unserem Artikel haben wir noch mehr zu diesem Thema geschrieben.
Hallo Xxx, für die Lösung der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert wurden viele und ganz unterschiedliche Lösungsansätze entwickelt. Dazu gehört die staatliche Sozialpolitik der 1880er Jahre mit der Einführung der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung. Auch auf der Ebene der Städte und Kreise wurde das System der sozialen Fürsorge seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer weiter ausgebaut. Wichtig waren auch die Rolle der Gewerkschaften als Vertreter der Rechte der Arbeitnehmer oder die vielfältigen Versuche auf kirchlicher Seite, zur Beseitigung des sozialen Elends beizutragen. Ein sehr bekanntes Beispiel ist hier die Jugendfürsorge im "Rauhen Haus" des Pastors Wichern in Hamburg. Auch die radikalen Vorschläge zur Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch Karl Marx zählen zu den Lösungsansätzen der Sozialen Frage. Schau doch mal auf die Seite des Deutschen Historischen Museums www.dhm.de/lemo, da findest du viele weitere Hinweise zu deiner Frage. Auch in deinem Geschichtsbuch wird dazu sicher einiges stehen.
Hallo Catharina, die Dampfmaschine wurde im 18. Jahrhundert von einem englischen Ingenieur erfunden. Auf dieser Seite des TÜV Nord erfährst du viele weitere Einzelheiten zu dieser wichtigen Erfindung. Was du mit Versicherungen meinst, können wir leider nicht richtig verstehen. Interessierst du dich für die Sozialversicherung, die in den 1880er Jahren eingeführt wurden? Dann lies doch mal bitte unter diesem Stichwort in diesem Lexikon nach.
Hallo Lisa , lies doch mal bitte, was wir oben in unserem Artikel zur Sozialen Frage im Zeitalter der Industrialisierung geschrieben haben. Damit kannst du deine Aufgabe problemlos lösen.
Hallo Pancreas, für die Lösung der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert wurden viele und ganz unterschiedliche Lösungsansätze entwickelt. Dazu gehört die staatliche Sozialpolitik der 1880er Jahre mit der Einführung der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung. Auch auf der Ebene der Städte und Kreise wurde das System der sozialen Fürsorge seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer weiter ausgebaut. Wichtig waren auch die Rolle der Gewerkschaften als Vertreter der Rechte der Arbeitnehmer oder die vielfältigen Versuche auf kirchlicher Seite, zur Beseitigung des sozialen Elends beizutragen. Ein sehr bekanntes Beispiel ist hier die Jugendfürsorge im "Rauhen Haus" des Pastors Wichern in Hamburg. Auch die radikalen Vorschläge zur Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch Karl Marx zählen zu den Lösungsansätzen der Sozialen Frage. Schau doch mal auf die Seite des Deutschen Historischen Museums www.dhm.de/lemo, da findest du viele weitere Hinweise zu deiner Frage. Auch in deinem Geschichtsbuch wird dazu sicher einiges stehen, was dir hilft, eine Einschätzung zu deiner Frage zu finden.
Hallo LADYMANGO, gern geschehen! Wir freuen uns immer, wenn wir euch bei euren Fragen weiterhelfen können. Und dass du mit deiner Frage bei uns gelandet bist, zeigt ja auch, dass du dich schon ein wenig auskennst mit dem Recherchieren im Internet und nicht einfach irgendwo etwas abschreibst, von dem man gar nicht weiß, ob es überhaupt stimmt.
Hallo Sebastian , dass Sozialpolitik soziale Missstände schaffen kann, die es vorher nicht gab, halten wir nicht für wahrscheinlich. Politische Entscheidungen können durchaus negative Folgen für einzelne Gruppen der Bevölkerung haben. Beispielsweise wird jede Erhöhung der Steuern einzelne Menschen besonders treffen. Aber sozialpolitische Entscheidungen sollen ja die Linderung eines gesellschaftlichen Problems zur Folge haben. Dabei kann es sicher vorkommen, dass die Lösung nicht die richtige ist und darum nicht zu dem gewünschten Ziel führt. Das heißt aber nicht, dass die Lage durch diese Maßnahme schlechter wird, als sie ohnehin war. Vielleicht fallen dir selbst ein paar Beispiele ein, wo das doch der Fall war.
Hallo Amy, oben im Text haben wir einiges dazu geschrieben, wie man im 19. Jahrhundert zur Zeit der Industrialisierung die Soziale Frage definierte. Lies dir das doch mal in Ruhe durch. Dann hast du sicher auch eine Lösung für deine Religions-Aufgabe. Und vielleicht hast du auch eine Idee, warum dir diese Aufgabe gerade in Religion gestellt wird. Überleg doch mal, was für Gefühle die Not und Ungerechtigkeit gegenüber den Armen bei den christlichen Kirchen in dieser Zeit ausgelöst haben könnten.
Hallo Jannik, nein, die soziale Lage heute ist nicht mit der Situation zur Mitte des 19. Jahrhunderts zu vergleichen. Damals gab es keine Arbeitsschutzgesetze, die Arbeitszeiten, den Einsatz von Kindern in den Fabriken oder Sicherheitsfragen regelten. Arme Menschen waren so arm, dass es oft nur gerade so zum Überleben reichte. Es gab keine soziale Sicherung, die ihnen das Überleben erleichtert hätte. Es gab auch keine Sozialversicherungen, die Menschen in Krankheit, Alter oder ohne Arbeit absicherten. Die Wohnungssituation war mit unser heutigen überhaupt nicht zu vergleichen, oft lebten große Familien mit fünf und mehr Kindern in zwei Räumen ohne Zugang zu Wasser und Toiletten. Diese Liste der Unterschiede können man noch lange fortsetzen. Heute leben wir zum Glück in einem Sozialstaat, der dafür sorgt, dass soziale Ungerechtigkeiten möglichst verhindert werden und den Menschen ein würdiges Leben ermöglicht. Lies dazu doch mal unseren Artikel "Sozialstaat" hier im Lexikon von Hanisauland.
Hallo Elli, die beiden großen christlichen Kirchen spielten eine große Rolle bei der Lösung der Sozialen Frage. Seit1850 entstanden viele kleine kirchliche Vereine und Organisationen, die sich um Arme, um Waisenkinder oder um Jugendliche aus schwierigen sozialen Lagen kümmerten. Diese häufig an einem Ort tätigen Initiativen schlossen sich bald in einem so genannten Dachverband zusammen. Auf der einen Seite war das das Diakonische Werk der Evangelischen Kirchen, auf der anderen Seite die katholische Caritas. Diese Wohlfahrtsorganisationen, wie sie bald genannt wurden, wirken an vielen Stellen bei der Lösung der Sozialen Frage mit. Auch heute noch spielen sie eine wichtige Rolle in unserem Sozialstaat. Auch Unternehmen wirkten vereinzelt mit bei der Lösung der Sozialen Frage. Ein bekanntes Beispiel ist die Firma Krupp, die in Essen eine Wohnsiedlung für ihre Arbeiter, die Margarethenhöhe, errichtete. Auch andere Unternehmen bauten Wohnungen für ihre Arbeiter, organisierten den Schulunterricht für die Kinder ihrer Arbeiter oder stellten Frauen ein, die sich um schwangere Frauen und junge Mütter kümmerten. Insgesamt war die Eigeninitiative der Unternehmen aber ein eher weniger bedeutender Beitrag zur Lösung der Sozialen Frage.
Hallo Blümchen, für die Lösung der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert wurden viele und ganz unterschiedliche Lösungsansätze entwickelt. Dazu gehört die staatliche Sozialpolitik der 1880er Jahre mit der Einführung der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung. Auch auf der Ebene der Städte und Kreise wurde das System der sozialen Fürsorge seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer weiter ausgebaut. Wichtig waren auch die Rolle der Gewerkschaften als Vertreter der Rechte der Arbeitnehmer oder die vielfältigen Versuche auf kirchlicher Seite, zur Beseitigung des sozialen Elends beizutragen. Ein sehr bekanntes Beispiel ist hier die Jugendfürsorge im "Rauhen Haus" des Pastors Wichern in Hamburg. Auch die radikalen Vorschläge zur Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch Karl Marx zählen zu den Lösungsansätzen der Sozialen Frage. Alle diese Maßnahmen und Ideen haben zur Lösung der Sozialen Frage beigetragen. Mindestens ebenso wichtig aber war es, dass sich die Industrialisierung im 19. Jahrhundert erfolgreich entwickelte. Dadurch entstand mehr Wohlstand, von dem nach und nach immer mehr Menschen profitierten. Schau doch mal auf die Seite des Deutschen Historischen Museums www.dhm.de/lemo, da findest du viele weitere Hinweise zu deiner Frage. Auch in deinem Geschichtsbuch wird dazu sicher einiges stehen.
Hallo Tina, die Soziale Frage ist ein Begriff, der in der Zeit der frühen Industrialisierung ab ungefähr 1850 viel verwendet wurde. Die Sozialreformer, die diesen Begriff verwendeten, machten damit auf die vielen gesellschaftlichen Probleme aufmerksam, die sich in dieser Zeit zeigten. Dazu gehörten die schwere und oft gefährliche Arbeit in den Fabriken, die große Armut vier Menschen, die hygienischen Probleme in den schnell wachsenden Industriestädten oder auch die wachsende Ungleichheit zwischen den Besitzenden und den Arbeitern. Oben in unserem Text haben wir noch mehr dazu geschrieben.
Hallo Sonne, die "Soziale Frage" ist ein historischer Begriff. Damit wurden die unterschiedlichen sozialen Probleme zusammengefasst, die in der frühen Zeit der Industrialisierung auftraten: Massenarmut, schwere Arbeitsbedingungen, das Wohnungselend, die miserablen hygienischen Zustände in den überfüllten Städten und anderes mehr. Aber natürlich gibt es auch heute noch gesellschaftliche Probleme, von denen viele Menschen betroffen sind. Dazu zählen beispielsweise Arbeitslosigkeit, die Probleme, eine bezahlbare Wohnung zu finden, oder die große Zahl schlecht bezahlter Tätigkeiten. Diese beeinflussen das Leben und Arbeiten vieler Menschen in unterschiedlicher Weise. Lies doch mal unsere Artikel "Soziale Marktwirtschaft" und "Sozialstaat" hier im Lexikon von Hanisauland. Wenn du dann noch eine spezielle Frage hast, kannst du uns gerne noch einmal schreiben.
Hallo Lola, als "Soziale Frage" bezeichnete man in der Zeit der Industrialisierung um die Mitte des 19. Jahrhunderts die gesellschaftlichen Probleme, die durch das schnelle Bevölkerungswachstum, das enge Zusammenleben in den Industriestädten oder durch die Arbeitsbedingungen in den Fragen entstanden waren. Dazu gehörten unter anderem die große Armut vieler Menschen, die Wohnungsnot, die schlimmen hygienischen Zustände in den Arbeitersiedlungen, Kinderarbeit oder die harten Arbeitsbedingungen in den Fabriken. Die dem BEgriff "Soziale Frage" wurde zum Ausdruck gebracht, dass diese Probleme eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft waren , die es zu lösen galt. Mit der Industrialisierung nahm auch die Belastung der Umwelt durch die Menschen zu. Flüsse wurden verunreinigt, Fabrikabgase in die Luft geblasen, Rohstoffe wie die Kohle ausgebeutet und anderes mehr. Lest dazu doch auch mal unseren Artikel oben und schaut auch mal auf die Seite des Deutschen Historischen Museums www.dhm.de/leo und in euer Geschichtsbuch. Da werdet ihr bestimmt auch einiges zu diesem interessanten Thema finden.
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