Heute vor 39 Jahren, am 17. Oktober 1987, kamen in Paris 100.000 Menschen zusammen, die für Freiheit und die Achtung der Menschenrechte demonstrierten, für den Kampf gegen Armut, Hunger, Gewalt und fehlende Bildung. Fünf Jahre später, im Dezember 1992, wurde der 17. Oktober von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ erklärt.
Armut ist ein Teufelskreis
Mehr als die Hälfte aller Menschen sind von Verarmung oder Armut betroffen. Mehr als über eine Milliarde Menschen müssen täglich mit weniger als einem Euro auskommen. Dabei ist Armut nicht gleich Armut, sondern Armut ist in jeder Region der Erde und in jedem Land unterschiedlich. Wer zum Beispiel in Deutschland in Armut lebt, der lebt unter ganz anderen Verhältnissen als arme Menschen in Indien oder im Kongo. Außerdem bedeutet Armut nicht nur, dass man wenig Geld besitzt. Armut wirkt sich auf alle anderen Lebensbereiche aus. In Armut lebende Menschen müssen häufig hungern, sind von Krankheiten bedroht, leben manchmal auf der Straße und haben es schwer, Bildung zu erlangen. Das bedeutet wiederum, dass sie schlecht bezahlte Arbeiten annehmen müssen. Armut ist ein echter Teufelskreis.
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Kinder sammeln auf Haiti Müll auf der Straße.
Ziel: Eine Welt ohne Armut
Der heutige Tag zur Armutsbekämpfung soll alle Menschen daran erinnern, dass die Beseitigung der Armut zu den wichtigsten Zielen der Menschheit gehört.