Heute vor 163 Jahren wurde Henry Ford in Greenfield Township im US-Bundesstaat Michigan geboren. Der berühmte Automobilfabrikant war ein Technikfan und ein sehr einfallsreicher Unternehmer.
Autos vom Fließband
1892 konstruierte Henry Ford die ersten Autos in Detroit. 1903 gründete er in der Stadt am Erie-See die Ford Motorenwerke. Ab 1908 wurde dort die „Tin Lizzy“ gebaut. Die "Tin Lizzy" war das erste in Massenproduktion gefertigte Auto. Mehr als 15 Millionen Exemplare wurden bis 1927 verkauft.
Technische Neuerungen
Ford war an technischen Neuerungen immer interessiert. 1913 führte er in seinen Werken die Fließbandfertigung ein. Durch Rationalisierung und Arbeitsteilung in der Herstellung der Fahrzeuge wurden die Autos billiger. So konnten sich zum ersten Mal auch weniger wohlhabende Leute ein Auto leisten.
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Die "Tin Lizzy" von Ford
Ein fairer Arbeitgeber - und ein Antisemit
Ford wollte, dass seine Arbeiterinnen und Arbeiter gerne bei ihm arbeiten. Deshalb zahlte er ihnen hohe Löhne. Allerdings verbot er ihnen, sich in einer Gewerkschaft zusammenzuschließen, um ihre Interessen durchzusetzen. Der moderne Unternehmer war aber auch Antisemit. Er war feindlich gegenüber Juden eingestellt und schrieb sehr unschöne Dinge über Jüdinnen und Juden.
Viel Geld für gute Zwecke
Henry Ford wurde mit der Autoproduktion ein sehr reicher Mann. Den Großteil seines Vermögens stiftete er für gute Zwecke. Henry Ford starb am 7. April 1947 in Detroit.