Der Name "Rosenmontag"
Der Karnevalsmontag ist für die Närrinnen und Narren ein ganz wichtiger Feiertag. Dieser Montag wird vor allem im Rheinland „Rosenmontag“ genannt. Woher der Namen kommt? Tja, vielleicht wegen der Blumen? (Aber die blühen da ja noch gar nicht!). Oder leitet sich das Wort doch vom Wort „rasen“ ab, was so viel heißt wie lustig sein, ausgelassen sein, herumtoben?
Die meisten Fachleute meinen: Alles falsch! Ein Blick in die Geschichte scheint hier Aufklärung zu bringen!
Die „Rosenmontagsgesellschaft“
Schunkeln und Kamelle
Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln statt. Inzwischen gibt es in vielen Städten des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen.Oft haben diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches, oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen. Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand „schunkeln“.Meistens gibt es ein „Prinzenpaar“, das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele „Kamelle“ geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen und andere schöne Dinge.
Narrensprünge
Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge. Aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge „Narrensprünge“.
Egal wo ihr seid: Wir wünschen euch Alaaf, helau, nari-naro, vor allem aber viel Freude an Karneval, Faßnacht und Fasnet!
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Karneval in Montevideo, Uruguay.
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Sambatänzerin beim Karneval in Rio de Janeiro
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Auch in der nigerianischen Hauptstadt Lagos feiern Kinder und Erwachsene Karneval.
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Karneval in Port of Spain, der Hauptstadt von Trinidad und Tobago.