Heute vor 277 Jahren wurde Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt am Main geboren. Wenn man heute Menschen nach dem berühmtesten deutschen Dichter fragt, werden die meisten wohl seinen Namen nennen.
Ein reisefreudiger Herzensbrecher
Goethe führte ein bewegtes Leben. Er war vielseitig interessiert, war viel auf Reisen (der Bericht über seine „Italienische Reise“ gehört noch heute zum Reisegepäck von vielen Italien-Reisenden) und hat als junger Mann so mancher Dame das Herz gebrochen. Weltberühmt wurde er 1774 mit seinem Roman „Die Leiden des jungen Werther“, der Geschichte einer tragischen Liebe.
Eine anerkannte Persönlichkeit
Großen Ruhm erwarb sich Goethe auch mit seinem Schauspiel „Faust“. Viele Zitate aus diesem Werk haben es in den deutschen Sprachschatz geschafft. Doch nicht nur als Dichter war er hoch angesehen. In Weimar (das ist heute im Bundesland Thüringen), wo er bis zum Ende seines Lebens wohnte, war er Teil des Geheimen Rats und damit Mitglied der Regierung. 1782 wurde er vom Kaiser geadelt. Seitdem hieß er Johann Wolfgang von Goethe.
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Ein Plakat mit einem stilisierten Bild von Johann Wolfgang von Goethe an der nach ihm benannten Universität in Frankfurt am Main.
Naturfreund
Eine seiner großen Leidenschaft neben dem Schreiben war die Natur. Er beschrieb Naturereignisse und entwickelte sogar eine eigene Farbenlehre. Mit Friedrich Schiller, dem anderen großen Dichter seiner Zeit, war er in Konkurrenz und gegenseitiger Achtung verbunden. Johann Wolfgang von Goethe starb im hohen Alter von 82 Jahren am 22. März 1832.
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Das Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar (Thüringen).