Die Vereinten Nationen haben 1994 den 16. September zum "Internationalen Tag für die Erhaltung der Ozonschicht" ausgerufen. Denn heute 77 Jahren haben in Montreal in Kanada 46 Staaten ein Abkommen unterzeichnet, mit dem der Einsatz von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKWs) verboten wurde.
Warum FCWK
1985 hatten Wissenschaftler/-innen entdeckt, dass die Ozonschicht um die Erde stark beschädigt war. Schnell sprach man vom "Ozonloch". Und beinahe ebenso schnell war klar, wer der "Schuldige" am Ozonloch war: Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs), die damals massenhaft in Kühlschränken und Klimaanlagen oder als Treibmittel in Sprühdosen verwendet wurden.
UV-Strahlen machen krank
Die Ozonschicht schützt uns Menschen vor der ultravioletten Strahlung (man sagt auch: UV-Strahlung) der Sonne. Wenn die Ozonschicht beschädigt ist, steigt das Risiko von Gesundheitsschäden durch UV-Strahlen. Denn die Ozonschicht fängt die ultraviolette Strahlung auf. Erhöhte UV-Strahlung aber ist für Menschen sehr gefährlich. Hautkrebs und auch bestimmte Augenleiden werden unter anderem darauf zurückgeführt.
Ein Erfolg der internationalen Umweltpolitik
Das Abkommen von Montreal gilt bis heute als ein großer Erfolg der internationalen Umweltpolitik. Seitdem erholt sich die Ozonschicht ganz langsam. FCKWs sind fast völlig verschwunden. Aber immer noch beschädigen bestimmte Pflanzenschutzmittel diese wichtige Schicht um unseren Planeten. Auch der Klimawandel führt dazu, dass die Erholung der Ozonschicht nur langsam vorangeht. Darum sind wir alle auch in den letzten Jahren sehr viel vorsichtiger geworden im Umgang mit der Sonne. Ohne Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor geht wohl keine/-r von euch mehr ins Freibad, oder?
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Wichtig beim Sonnenbaden: Eincremen nicht vergessen! Denn die gefährlichen UV-Strahlen können Hautkrebs auslösen.