Vor 36 Jahren haben die Vereinten Nationen den 22. März zum „Tag des Wassers“ erklärt.
Wasser – (k)eine Alltäglichkeit?
Warum bekommt etwas so Selbstverständliches wie Wasser eigentlich einen eigenen „Feiertag“? Tatsächlich ist Wasser lebensnotwendig für uns Menschen, es ist das wichtigste Nahrungsmittel überhaupt. Für uns ist es normal zu duschen, die Toilettenspülung zu betätigen, Nudeln in einem Topf voller Wasser zu kochen oder einfach den Wasserhahn aufzudrehen und Wasser zu trinken.
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Ein Mädchen holt in Afghanistan Wasser mit einem Kanister.
Sauberes Wasser ist ein Luxus
Aber für ungefähr 1,2 Milliarden Menschen auf dieser Welt ist das nicht selbstverständlich. Sie haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Häufig müssen sie lange Wege zurücklegen, um überhaupt an Wasser zu kommen. Oft können sie nur verschmutztes Wasser trinken. Viele Krankheiten in den armen Ländern der Erde entstehen durch verschmutztes Wasser, an einigen dieser Krankheiten kann man sogar sterben. Am Weltwassertag sollen wir uns über die große Bedeutung des Wassers in unserem Leben Gedanken machen. Wir sollen uns bewusst machen, wie häufig wir Wasser benutzen oder auch verschwenden. Wasser ist ein wertvolles Gut, das nicht unendlich vorhanden ist, sondern geschützt werden muss.
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Ohne künstliche Bewässerung würde auch in Deutschland vieles auf den Feldern vertrocknen.