- Regie:
- Laurent Charbonnier & Michel Seydoux
- Land und Erscheinungsjahr:
- Frankreich 2022
- Altersfreigabe der FSK:
- ab 0 Jahren
- Altersempfehlung:
- sehenswert ab 6 Jahren
- Länge:
- 77 Minuten
- Kinostart:
- 9. März 2023
Die Eiche im Film ist knapp 18 Meter hoch und 200 Jahre alt. Eichen wie diese gibt es viele in unseren Breitengraden, von Nordamerika, über Europa bis Asien. Im Sommer spenden die großen Bäume Schatten, im Winter wirken sie mit ihren schneebedeckten Baumkronen besonders imposant. Diese Bäume sind für das ökologische Gleichgewicht und den Erhalt der Artenvielfalt sehr wichtig. Uns fallen meistens nur die Ameisen an der Baumrinde auf oder ein Eichhörnchen, das flink den Stamm hinaufklettert. Dabei gibt es eine ganze Reihe von weiteren Tieren, für die der Baum die Lebensgrundlage bildet. Zudem bietet er ihnen ein sicheres Zuhause. Umgekehrt ist aber auch die Eiche auf diese Mitbewohner/-innen angewiesen. Sie fressen die Eicheln, verbreiten den Samen weiter und sorgen so für neue Eichen an anderer Stelle. Ein funktionierendes Wechselspiel, das aber leicht gestört werden kann. Durch den Menschen beispielsweise, aber auch durch die Natur selbst, etwa durch starke Regenfälle oder lange Dürrezeiten. Wie in einem großen Mietshaus spielt sich das Leben der Tiere auf mehreren Etagen ab. Ganz oben haben der Eichelhäher, der Habicht und andere Vögel ihr Revier, in den tieferen Etagen finden sich der Eichelbohrer, das Eichhörnchen, die Äskulapnatter, der Buntspecht und die Schleiereule. Im Erdgeschoss sind Rehe, Wildschweine und Ameisen, im Keller schließlich haben der Dachs und die Wildmäuse Quartier bezogen. Und natürlich bieten die vier Jahreszeiten dem Baum und den Tieren ganz unterschiedliche Herausforderungen.
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Wildschweine am Fuß der Eiche graben nach Eicheln
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Ein Eichhörnchen beschnuppert ein Eichenblatt
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