- Verlag:
- Gerstenberg Verlag
- Ort:
- Hildesheim
- Erscheinungsjahr:
- 2018
- Altersempfehlung:
- empfohlen ab 8 Jahren
- Seitenzahl:
- 176 Seiten
Eine Lichtgestalt, ein Retter in der Not, der Freund, der so dringend gebraucht wird? Da kann man in Bezug auf Jagger, den ziemlich heruntergekommenen, obdachlosen Hund im viel zu langen Schmuddelpulli und mit Schuhen aus Zeitungspapier eher dran zweifeln. Allerdings ist er der Einzige, der sich überhaupt als Gesellschaft für Bengt anbietet. Der wird nämlich von den anderen Kindern im Haus als fett und eklig gemobbt – und glaubt inzwischen, daran auch noch selber schuld zu sein. In so einer Situation hat man halt bei der Auswahl von Freunden nicht allzu viele Alternativen. Jagger jedenfalls ist ein Vertreter der „Auge um Auge“-Theorie und setzt Strafaktionen für Mobber und Fieslinge in Gang: Da läuft es nicht nur Bengt, sondern auch dem Leser des Öfteren kalt über den Rücken! Bei der „superfröhlichen“ Art, mit der Bengts Mama und die Mütter seiner Widersacher einfach alle Probleme weglächeln, allerdings auch...
„Wenn man die Fiesen nicht bestraft, lernen sie nie nett zu sein...“ Die Geschichte dieser fragwürdigen Freundschaft fordert die Helden, aber auch die Leserinnen und Leser heraus. Zu einer eigenen Bewertung der Anti-Mobbing-Maßnahmen, zum Nachdenken über evtl. eigene Achtlosigkeit – und zum Umdenken bzgl. der Rolle tierischer (fantastischer?) Freunde in Kinderbüchern.
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